Der neue Hauptsitz der Volksbank hat nun ein Gesicht

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Der neue Hauptsitz der Volksbank hat nun ein Gesicht

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Veröffentlicht am 31/03/2014

Mit dem Rendering, sprich der Darstellung der Außenfassade, hat der neue Hauptsitz der Südtiroler Volksbank in der Bozner Schlachthofstraße nun ein Gesicht. 
Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten Präsident Otmar Michaeler und Generaldirektor Johannes Schneebacher auch die Grundrisse und das neue Arbeitsplatzkonzept vor und gaben bekannt, dass die neue Volksbank auch eine Kindertagesstätte haben wird. 


Am 27. März 2013 erfolgte auf der Baustelle in der Bozner Schlachthofstraße der Spatenstich zum Neubau des Hauptsitzes. Heute, fast genau ein Jahr später, stellten Präsident Otmar Michaeler und Generaldirektor Johannes Schneebacher der Öffentlichkeit das neue „Gesicht“ der Volksbank vor: sprich das Rendering bzw. die Ansicht der Außenfassade.

Die Außenwände des neuen Hauptsitzes werden als vorgehängte, hinterlüftete Fassade ausgeführt. Die äußere Oberfläche bildet ein kleinteiliger Belag aus glasierten keramischen Platten. Diese Keramikplatten werden speziell für den Hauptsitz entwickelt. Die dreidimensional profilierte Oberfläche der Platten wiederholt im kleinen Maßstab die Faltung der Fassaden. Je nach Sonnenstand entsteht ein veränderliches Spiel aus Licht, Schatten und Reflexionen auf der Fassadenoberfläche.

„Die Volksbank legt Wert auf ein funktionales Gebäude ohne Prunk. Die Keramikfassade ist kostengünstiger als eine Glasfassade und entspricht damit dem Credo unserer Bank. Die Zick-Zack-Formation des Grundrisses ermöglicht es, im Inneren ein offenes Raumkonzept umzusetzen, ohne ein herkömmliches Großraumbüro zu schaffen. Auf diese Weise werden kleine Räume geschaffen – der Blick über die gesamte Fläche ist nicht möglich. Zugleich fördert dieses Konzept die Zusammenarbeit im Team und fördert Dialog und Kommunikation“, sagte Präsident Otmar Michaeler.

Im Eingangsbereich des neuen Hauptsitzes wird so wie auch in der Vergangenheit eine Volksbank-Filiale angesiedelt sein. Für Kunden, Besucher, Nachbarn und Mitarbeiter steht eine Bar mit Zugang ins Freie zur Verfügung. Im vorderen Bereich gibt es einen Veranstaltungsraum, der bis zu 150 Gäste aufnehmen und der – unterteilt – auch als Schulungsraum genutzt werden kann.

Im Erdgeschoss des mittleren Gebäudebereichs ist eine Kindertagesstätte angesiedelt, in der Volksbank-Mitarbeiter und auch Mitarbeiter der umliegenden Unternehmen ihre Kinder (bis zu drei Jahren) betreuen lassen können. „Die Kindertagesstätte war ein ausdrücklicher Wunsch unserer Mitarbeiter, dem wir gerne entsprochen haben“, sagte Präsident Otmar Michaeler.

Gleichzeitig stellten Michaeler und Schneebacher auch das neue Arbeitsplatzkonzept „space4dialog“ vor. Kern des Bürokonzeptes sind offene Arbeitsbereiche mit Gruppen bis zu maximal zwölf Personen, wobei Bereiche zu acht Personen angestrebt werden. Im neuen Gebäude wird es keine Einzelbüros mehr geben – auch nicht für den Generaldirektor und die Mitglieder des Direktionsteams. Vertrauliche Gespräche und Besprechungen finden in verschiedenen Räumen statt („Quick-Check“, „Multibox“, „Unter vier Augen“, „Kreativraum“). Für unterschiedliche Aufgaben stehen den Mitarbeitern sozusagen mehrere Auswahlmöglichkeiten an verschiedenen Arbeitsplätzen und -räumen zur Verfügung. Auch für Entspannung und Regeneration sind eigene Räume vorgesehen; Dusch- und Umkleideräume für jene Mitarbeiter, die mittags Sport betreiben, sind ebenfalls eingeplant.
Bereits in der Planungsphase wurde der Gestaltung eines angenehmen Arbeitsplatzes besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Dazu gehören insbesondere die Themen Akustik, Licht, Ergonomie und Klima – zu denen externe Fachleute ihre Expertise eingebracht haben und wo u.a. akustische Zusatz- und Sonderlösungen gefunden wurden.

Im Rahmen des Bauprojektes waren auch die Mitarbeiter im Rahmen der so genannten „Nutzervertreter“-Gruppe eingeladen, ihre Ideen zum Bau und den Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes einzubringen. Ihre Vorschläge und Anregungen wurden an die Baukommission weitergeleitet und dort entschieden.

„Der neue Hauptsitz soll ein Sinnbild dessen sein, was wir strategisch erreichen wollen“, sagte Generaldirektor Johannes Schneebacher.“ Wir setzen auf den kontinuierlichen Dialog, auf die Darstellung unserer Werte und auf ein Leben in Vitalität. Wir sind sparsam, wenn es um Prunk und Räpresentation geht, aber mit größter Aufmerksamkeit den Mitarbeitern gegenüber, die im Haus beste Arbeitsbedingungen finden werden.“

Nach dem heutigen Stand der Bauarbeiten wird der gesamte Rohbau voraussichtlich Ende Mai fertiggestellt. Teile des Erdgeschosses und der Obergeschosse werden bereits in diesen Wochen hochgezogen. Das Konzept für die Innengestaltung steht weitgehend fest und wird nun in den Details geprüft.

Daten und Fakten zum Neubau: 

Geschosse: 7 (vier Obergeschosse, 3 Untergeschosse)
Standard: Klimahaus „A“
Grundsteinlegung: 16. September 2013
Vorauss. Einzugstermin: 31. Dezember 2014
Gesamtkubatur: 70.000 m3 (42.000 unterirdisch, 28.000 oberirdisch)
Investitionsvolumen: 21 Millionen Euro (netto, ohne MwSt.)

Der Grundriss des Erdgeschosses: Neben der Filiale finden hier auch eine Bar, ein Sitzungsraum (Platz für bis zu 150 Gäste), eine Kindertagesstätte und mehrere Sitzungssäle Platz.