Bilanz mit Nettogewinn von 20,2 Mio. Euro genehmigt / Neuer Hauptsitz der Öffentlichkeit vorgestellt

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Bilanz mit Nettogewinn von 20,2 Mio. Euro genehmigt / Neuer Hauptsitz der Öffentlichkeit vorgestellt

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Veröffentlicht am 28/03/2015

Mitgliederversammlung genehmigt Bilanzentwurf

Rund 1.300 Mitglieder sind der Einladung der Volksbank zur Mitgliederversammlung in die Bozner Schlachthofstraße gefolgt. Unter dem Motto „Meine Volksbank. Heute und morgen.“ präsentierte die Bank die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2014 und gab einen Ausblick auf das laufende Jahr.
Im Bild: Die Mitgliederversammlung der Südtiroler Volksbank, an der rund 1.300 Mitglieder der Bank teilgenommen haben, hat heute vormittag die Bilanz genehmigt.

Präsident Otmar Michaeler und Generaldirektor Johannes Schneebacher präsentierten der Mitgliederversammlung die Höhepunkte des Jahres 2014. Zum einen die Übernahme der Banca Popolare di Marostica, die ab 1. April operativ wird. Zum anderen den erfreulichen Geschäftsverlauf: Der Reingewinn belief sich auf 20,2 Millionen Euro – ein „sehr zufriedenstellendes Ergebnis“, wie Michaeler in seinem Rückblick betonte.

Laut Generaldirektor Johannes Schneebacher haben sich die Einlagen sehr gut entwickelt; bei den Kundeneinlagen (5,1 Mrd. Euro) konnte die Volksbank ein starkes Plus von 5,6  Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielen.
Die indirekten Einlagen nahmen ebenfalls zu (+5,8 Prozent). Dies trägt laut Schneebacher zur Verbesserung der Liquiditätslage bei. Die Kundenausleihungen haben im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Sie liegen bei 5,1 Mrd. Euro (+4,1 Prozent).

Die Bilanzsumme lag bei 6,5 Milliarden Euro. Die Core Tier 1 Rate lag zuletzt bei 13,32%. Die Versammlung hat die Bilanz der Bank genehmigt.
Für das Geschäftsjahr 2014 erhalten Mitglieder und Aktionäre wie in den vergangenen Jahren eine Dividende von 30 Cent pro Aktie. Der neue Ausgabepreis für das Jahr 2014 wurde auf 19,55 Euro pro Aktie festgelegt – so der Beschluss der Mitgliederversammlung. Die Performance der Aktie lag damit im Jahr 2014 bei 3,4 Prozent.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung berichteten auch die drei scheidenden Verwaltungsräte Arno Eisendle (langjähriger Vizepräsident), Werner Gramm und Rudi Christof von den Höhepunkten im Rahmen ihrer Tätigkeit als Verwaltungsrat.

Volksbank stellt Mitgliedern und Öffentlichkeit den neuen Hauptsitz vor



Im Anschluss an die Versammlung wurde der neue Hauptsitz in der Bozner Schlachthofstraße feierlich eröffnet, in dem seit dem Einzug am 9. März 306 Mitarbeiter der internen Abteilungen arbeiten. „Mit dem neuen Gebäude behält die Südtiroler Volksbank auch in Zukunft den Sitz und die Governance in Südtirol. Hier sind unsere historischen Wurzeln, von hier stammt die Mehrheit unserer Mitglieder. Die starke Verankerung in unserem Land war und ist uns auch in Zukunft wichtig“, sagte Volksbank-Präsident Otmar Michaeler.
„Der neue Hauptsitz markiert den Aufbruch in eine neue Art der Zusammenarbeit, in der Dialog und Teamarbeit einen wichtigen Wert darstellen. Der neue Hauptsitz ist ein modernes und funktionales Gebäude, das ein gutes Miteinander-Arbeiten ermöglicht und eine Einladung zu mehr Bewegung und mehr Beweglichkeit darstellt“, sagte Generaldirektor Johannes Schneebacher.
„Das neue Gebäude hat eine einprägsame Zick-Zack-Form, die formal schlanken Fassaden verleihen ihm einen unprätentiösen, zeitgenössischen Ausdruck. Mit der transparenten Nordfassade und dem Vorplatz werden Besucher offen und schwellenlos empfangen, die Volksbank präsentiert sich als moderner und kundenorientierter Dienstleister“, sagte Architekt Christian Rübbert.
 
Für die innere Organisation des Gebäudes sowie für das Interior Design und das neue Raumkonzept „space4dialogue“ zeichnet die Arbeitsgemeinschaft bergundtal-INNOCAD verantwortlich.
„Unser Ziel ist die Verknüpfung und Harmonisierung der physischen, virtuellen und sozialen Arbeitswelten, um Kommunikation und Interaktion unter den Mitarbeitern zu unterstützen und der Volksbank als zukunftsweisendes Unternehmen eine entsprechende Bühne für die Begegnung mit ihren Kunden zu bieten“, so der Architekt Martin Lesjak.
 
Der neue Hauptsitz umfasst drei Obergeschosse, in denen die Arbeitsplätze in einem offenen Raumkonzept (space4dialogue) angesiedelt sind. Abgegrenzte Büros gibt es nicht – dies gilt auch für Generaldirektor Schneebacher und die Mitglieder des Direktionsteams.
Im Erdgeschoss befinden sich eine Bar und eine Volksbank-Filiale, ein Konferenz-Saal, der 130 Gästen Platz bietet, sowie eine Kita, in der Kleinkinder betreut werden. Die Kita wird von der Sozialgenossenschaft Tagesmütter geführt.

Landeshauptmann Arno Kompatscher und Bürgermeister Luigi Spagnolli sprachen Grußworte. Der Dekan der Dompfarre Bozen Bernhard Holzer segnete das neue Gebäude und alle, die darin arbeiten.
Am Mitgliederfest rund um den Hauptsitz haben rund 2000 Mitglieder teilgenommen.
Das Bauprojekt war 2013 gestartet worden und wurde in der Rekordzeit von knapp 24 Monaten fertiggestellt. 17 Mitarbeiter der Volksbank haben im Rahmen der „Nutzervertreter-Gruppe“ die Vorschläge aus dem Kreis der Mitarbeiter zum neuen Hauptsitz eingebracht. 


 
Der neue Hauptsitz der Volksbank ist ab sofort für Führungen zugänglich. Interessierte können sich unter [email protected]  bzw. 0471-996111 melden bzw. sich unter www.hauptsitz.volksbank.it informieren.

Daten und Fakten zum Neubau

Architekt:                   Christian Rübbert/Bozen
Innenarchitekt:           Bergundtal/Bruneck und Innocad/Graz
Kunst am Bau:            Esther Stocker/Wien
 
Zeitlicher Ablauf:
Juli 20018                  Architekturwettbewerb: 63 Architekten beteiligen sich.
                                 Sieger: Christian Rübbert
27.3.2013                  Spatenstich
7.8.2013                    Bombenfund auf der Baustelle
16.9.2013                  Grundsteinlegung. Lisa Marie Seebacher, damals 23 Monate alt, 
                                 ist „Patin“ des neuen Gebäudes
11.6.2014                  Firstfeier mit 60 Handwerkern
9.3.2015                    Einzug der Mitarbeiter
28.3.2015                  Offizielle Eröffnung und Segnung des Gebäudes
 
Büroräume:
Sind als offene Flächen arrangiert
14 Arbeitsplätze im Erdgeschoss, 128 Arbeitsplätze im 1. Obergeschoss, 122 Arbeitsplätze im 2. Obergeschoss, 127 Arbeitsplätze im 3. Obergeschoss
 
Sitzungsräume:
Multiboxen, Besprechungsnischen „Unter vier Augen“, Telefonzellen, Quick-Check-Bereich, große Besprechungsräume für bis zu 10 Personen
 
Regenerationsräume:
Ruheraum, Bibliothek, Aktivraum – jede Etage hat ihren Regenerationsraum
 
Lounges und Teeküchen für Gespräche und Teambesprechungen
 
Versorgungskerne: Stiegenhäuser, Bäder, Küchenzeilen sowie technische Räume. Ihr Äußeres verleiht dem Raum durch Esther Stockers künstlerische Gestaltung einen aussagekräftigen Charakter und Orientierung.

Nettoinvestitionsvolumen: 21 Mio. Euro
Gesamtkubatur: 70.000 m3
unterirdisch: 28.000 m3 - oberirdisch: 42.000 m3
Aushubmaterial: 50.000 m3
Oberfläche pro Stock: 2.000 m2
Glasfläche: 2.300 m2 - Fassade: 2.400 m2
Parkplätze Tiefgarage: 300
Mitarbeiter im neuen Gebäude: 306