Volksbank erwirtschaftet gutes Ergebnis

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Volksbank erwirtschaftet gutes Ergebnis

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Veröffentlicht am 06/02/2015

Michaeler: „Mitgliederbasis ausgebaut / Einlagen und Ausleihungen nehmen zu / Reingewinn beträgt 20,2 Mio. Euro (+7,9 Prozent)“

Die Volksbank hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr abgeschlossen: Die Zunahme von über 8.720 neuen Mitgliedern, die positive Geschäftsentwicklung in einem widrigen wirtschaftlichen Umfeld und der Abschluss der Verhandlungen mit der Banca Popolare di Marostica zählen zu den Höhepunkten, wie Volksbank-Präsident Otmar Michaeler  und Generaldirektor Johannes Schneebacher in der heutigen Bilanz-Pressekonferenz unterstrichen.

 
Im Geschäftsjahr 2014 hat die Volksbank erneut ihre Konstanz und Kontinuität unter Beweis gestellt. „In der Wirtschaftskrise konnte das Geschäftsvolumen gehalten werden; die Zahl der Mitglieder wurde um 8.720 ausgebaut und der positive Abschluss der Verhandlungen mit der Banca Popolare di Marostica ebnet den Weg für weiteres nachhaltiges Wachstum. Das stützt die kontinuierliche Wertentwicklung der Volksbank-Aktie. Wir sehen uns daher in unserer strategischen Ausrichtung bestätigt“, sagte Michaeler.
 
Die Volksbank zählte zum Jahresende 46.294 Mitglieder. „Mit der Integration der Banca Popolare di Marostica werden 7.085 neue Mitglieder zu uns stoßen. Damit gewinnt die Volksbank auch im Raum Vicenza und Padua, dem historischen Marktgebiet der Banca Popolare di Marostica, mehr Sichtbarkeit“, sagte Michaeler. „Unsere Mitglieder sind von fundamentaler Bedeutung, um uns als starke Bank im regionalen Raum weiter zu entwickeln. Vor vier Jahren war es unser Ziel, die Quote von 50.000 Mitgliedern zu überschreiten. Nun sind wir nahe dran – haben unsere Mitgliederbasis von 16.000 auf nunmehr über 46.000 Mitglieder ausgebaut. Auf diese Entwicklung sind wir stolz“.
 
Die Eingliederung der Banca Popolare di Marostica werde zum 1. April angepeilt – doch zunächst werden die Mitglieder der beiden Banken in außerordentlichen Mitgliederversammlungen am 22. und 23. Februar über das Integrationsvorhaben entscheiden. Die Banca d’Italia hat ihre Genehmigung zur Integration am 13. Januar erteilt. „Die Integration eröffnet der Volksbank die Möglichkeit, in angrenzenden Provinzen bei Einlagen und Ausleihungen zu wachsen und die Sichtbarkeit der Bank zu erhöhen. Die  Fixkosten des Bankgeschäftes können so auf ein höheres Volumen verteilt werden. Ziel ist es, die Ertragskraft der Volksbank langfristig zu stärken, um den Mitgliedern auch in Zukunft eine solide Rendite bieten zu können“, sagte Michaeler.
 
Der Reingewinn für das Jahr 2014 liegt bei 20,2 Millionen Euro (2013: 18,7 Millionen Euro/+7,9 Prozent). Der Verwaltungsrat der Bank wertet das Geschäftsergebnis als sehr positiv, zumal die Konjunktur im gesamten Einzugsgebiet schwach und die Wirtschaftskrise überall spürbar war.
 
Laut Generaldirektor Johannes Schneebacher haben sich die Einlagen sehr gut entwickelt; bei den Kundeneinlagen (5,1 Mrd. Euro) konnte die Volksbank ein starkes Plus von 5,6  Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Die indirekten Einlagen nahmen ebenfalls zu (+5,8 Prozent). Dies trägt laut Schneebacher zur Verbesserung der Liquiditätslage bei. Die Kundenausleihungen haben im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Sie liegen bei 5,1 Mrd. Euro (+4,1 Prozent). „Einlagen und Ausleihungen sind die Grundlagen unseres regional ausgelegten Bankgeschäftes - auch wenn die Anforderungen an den Kreditnehmer gestiegen sind, ist die Volksbank nach wie vor sehr aktiv in der Kreditvergabe“, sagte Schneebacher.
 
Die Wertberichtigungen haben 2014 im Vergleich zum Vorjahr zugenommen und haben in etwa das Niveau wie 2012 erreicht. „Die Problemkredite liegen bei der Volksbank auch heuer wieder unter dem Durchschnitt des italienischen Bankensystems“, sagte Schneebacher (Volksbank: 9,6 Prozent / it. Bankensystem: 17,2 Prozent).
 
Die Arbeiten am neuen Hauptsitz in der Schlachthofstraße sind mittlerweile abgeschlossen. Die Mitarbeiter der internen Abteilungen der Volksbank werden am 7. März in das neue Gebäude einziehen. Das Gebäude wird am 28. März der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Ergebnisse im Einzelnen 
 
Der Reingewinn des Geschäftsjahres 2014 beläuft sich auf 20,2 Millionen Euro. Die Bilanzsumme lag bei 6,5 Milliarden Euro (+6,9 Prozent).
 
Bilanzkennzahlen (in Mio. Euro)

    2014 2013 Var.%  
  Ergebnis der ordentlichen Geschäftstätigkeit 63,9 56,5 +13,0%  
  Wertberichtigung Kredite 27,0 19,3 +40,0%  
  Operative Kosten 119,6 117,3 +2,0%  
  Gewinn nach Steuern 20,2 18,7 +7,9%  
  Kundeneinlagen 5.101 4.617 +5,6%  
  Indirekte Einlagen 2.117 2.001 +5,8%  
  Ausleihungen 5.124 4.922 +4,1%  
  Eigenkapital 639 628 +1,8%  


Kapitalratios (in Prozent)
 

    2014 2013    
  CET Tier 13,3 12,8    
  Cost / Income 67,2 70,1    
  Return on equity (ROE) 3,3 3,1    
  Problemkredite* 9,6 9,7    
  (*System) 17,2 16,6    


Der Verwaltungsrat hat den Bilanzentwurf heute genehmigt und unterbreitet ihn der Mitgliederversammlung am 28. März zur Abstimmung. Der Dividendenvorschlag des Verwaltungsrates liegt bei 0,30 Euro pro Aktie. Der Vorschlag für den neuen Ausgabepreis für das Jahr 2015 beträgt 19,55 Euro pro Aktie und führt damit die lineare Performance der Aktie fort.