07/08/2017

Volksbank genehmigt Halbjahresbilanz mit einem Reingewinn von 11,1 Mio. Euro

Der Reingewinn des 1. Halbjahres 2017 liegt bei 11,1 Mio. Euro, gegenüber dem Verlust von -27,4 Mio. Euro des ersten Halbjahres 2016. Reingewinn bei 16,1 Mio. Euro, wenn man die Zuweisungen und sonstigen Aufwendungen zur Unterstützung des Bankensystems ausschließt. (*)

Die Ergebnisse des 1. Halbjahres 2017 bestätigen die Ziele des Strategieplans 2017-2021, nämlich das Wachstum des Kundengeschäfts mit Steigerung der Volumina und der Margen, sowie die höhere Effizienz im operativen Geschäft.

Rentabilitätssteigerung im operativen Geschäft: Zins-/Dienstleistungsgeschäft +10,3% und +12 Mio. im Vergleich zum 1. Halbjahr 2016, mit signifikanter Zunahme der Ausleihungen (+2,2% und +148,3 Mio.) und der Vermögensverwaltungen (+8,1% und +156,6 Mio.). Die Zinsmarge verzeichnet eine Zunahme von 11,9% auf 76,9 Mio. Euro und das Kommissionsgeschäft einen Anstieg von 9,2% auf 43,3 Mio. Euro.

Verbesserung der Kreditqualität: in den ersten 6 Monaten 2017 Reduzierung der Brutto-Problemkredite um 19,1 Mio. (-1,7%). Die Quote der Problemkredite entspricht 14,9% der Brutto-Ausleihungen.

Die Eigenkapitalquote liegt über den aufsichtsrechtlichen Vorgaben: Die CET 1 Ratio beläuft sich unter Berücksichtigung des Reingewinns auf 11,5%.

Die Volksbank leistet einen wesentlichen Beitrag zum Wirtschaftswachstum in Südtirol und im Nordosten Italiens, mit über 180 Mio. Euro an neuen Krediten an Private und Unternehmen (+23,8% zum 2. Halbjahr 2016, ausgenommen Kredite zum Immobilien-Kauf) und mit der Wiedereinstufung „in bonis“ von zirka 165 Unternehmen im 1. Halbjahr 2017.

“Das erste Halbjahr schließt mit einem gemäß den Zielen des Strategieplans ausgezeichneten Ergebnis. Es ist eines der besten Halbjahresergebnisse in unserer Geschichte. Die Südtiroler Volksbank behauptet sich als die in Südtirol und im Nordosten Italiens verankerte Regionalbank und unterstützt die Wirtschaft im Einzugsgebiet mit Krediten für Familien und Unternehmen – und zwar mit einer angemessenen Rentabilität. Das Halbjahresergebnis bestätigt, dass die Integration der Banca Popolare di Marostica nicht nur, was die Zusammengehörigkeit angeht, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht erfolgreich war“, sagte Präsident Otmar Michaeler.

Generaldirektor Johannes Schneebacher sagte: “Die Halbjahresdaten unterstreichen die Stärken des Geschäftsmodells der Südtiroler Volksbank: Die Erträge aus den höheren Ausleihungen und Dienstleistungen, die Überwachung der Risikokosten und die Effizienzsteigerung im operativen Geschäft optimieren das Kosten-/Ertragsverhältnis. Der Gewinn und die Vermögenswerte entwickeln sich planmäßig und garantieren eine angemessene Kapitalausstattung und ein finanzielles Gleichgewicht.”
 
  • Erhöhung des Reingewinns:
    • 11,1 Mio. im 1. Halbjahr 2017 gegenüber -27,4 Mio. des 1. Halbjahres 2016;
    • 16,1 Mio. im 1. Halbjahr 2017 gegenüber -24,8 Mio. des 1. Halbjahres 2016, wenn man die Zuweisungen und sonstigen Aufwendungen zur Unterstützung des Bankensystems ausschließt.
  • Steigerung des operativen Ergebnisses:
    • Ergebnis des Zins-/Dienstleistungsgeschäfts steigt um +10,3% gegenüber dem 1. Halbjahr 2016;
    • Nettoergebnis der Finanzgebarung bei 102,8 Mio. gegenüber den 30,7 Mio. des 1. Halbjahres 2016.
       
  • Konstante Kostenüberwachung:
    • Der Verwaltungsaufwand - ohne Aufwendungen zur Unterstützung des Bankensystems - reduziert sich um 3,2% auf 88,2 Mio. gegenüber den 91,1 Mio. des 1. Halbjahres 2016.
       
  •  Bedeutende Verbesserung der indirekten Einlagen im ersten Halbjahr:
    • Zuwachs Depoteinlangen um 3,4% auf 1.576,6 Mio. (+51,8 Mio.);
    • Zuwachs Vermögensverwaltungen um 8,1% auf 2.099,6 Mio. (+156,6 Mio.).
  • Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern aus laufender Geschäftstätigkeit, mit Wertberichtigungen, die eine positive Entwicklung der Kreditqualität widerspiegeln:
    • Gewinn aus laufender Geschäftstätigkeit vor Steuern beträgt 15,2 Mio. gegenüber -56,1 Mio. im 1. Halbjahr 2016;
    • Wertberichtigungen im Umfang von 21,2 Mio. gegenüber 85,5 Mio. im 1. Halbjahr 2016.
  • Kreditqualität verzeichnet positiven Trend:
    • Die neuen Problemkredite belaufen sich im 1. Halbjahr auf 47,1 Mio. brutto und sind somit wieder auf ein normales Niveau zurückgekehrt, also deutlich geringer als 2016;
    • Der Gesamtbestand der Brutto-Problemkredite ist um 19,1 Mio. (-1,7%) gesunken.
       
  • Kontinuierliche Verbesserung der Qualität der Aktiva und Reduzierung der Problemkredite:
    • Deckungsgrad der notleidenden Positionen bei 52,9% (gegenüber 50,8% Ende 2016); Deckungsgrad der Problemkredite bei 42,7% (gegenüber 40,2% Ende 2016);
    • Texas Ratio sinkt auf 83,1% gegenüber 90,3% zu Ende 2016;
    • Der Nettobestand der notleidenden Positionen beläuft sich auf 332,6 Mio. (2,8% gegenüber Ende 2016) und entspricht 4,8% der in der Bilanz ausgewiesenen Nettokredite (gegenüber 5,1% zu Ende 2016);
    • Die wahrscheinlich uneinbringlichen Forderungen betragen 287,8 Mio. mit einer Verringerung um 8,4% gegenüber den 314,1 Mio. zu Ende 2016; sie belaufen sich auf 4,2% des gesamten Kredit-Nettovolumens, gegenüber 4,7% zu Ende 2016.
  • Kapitalausstattung ist angemessen und liegt über den normativen Vorgaben:
    • CET 1 Ratio bei 11,5%
    • TIER 1 Ratio bei 11,6%
    • Total Capital Ratio bei 11,6%
 
 
  • Liquiditätsprofil und Refinanzierungsfähigkeit angemessen:
    • Liquiditätsprofil ist absolut angemessen: LCR liegt über 153%, deutlich über dem vorgesehenen Richtwert; NSFR (berechnet laut den neuesten Regeln des Quantitative Impact Study) liegt über 110%;
    • Das flächendeckende Filialnetz erweist sich weiterhin als eine stabile und zuverlässige Finanzierungsquelle: 90,8% der direkten Einlagen stammen von den Retailkunden;
    • Finanzierungsgeschäfte TLTRO mit EZB zur Optimierung der Finanzierungskosten und der Unterstützung von Investitionen der Firmenkunden für 1 Milliarde Euro (maximale Ausnutzung liegt bei 1.406 Mio.).
  • Unterstützung der Realwirtschaft:
    • Über 200 Mio. neue mittel-bis langfristige Finanzierungen im 1. Halbjahr 2017, mit einem Zuwachs von 4,7% gegenüber Ende 2016;
    • Unser Einzugsgebiet wurde konkret mit über 180 Mio. an zusätzlichen Netto-Finanzierungen an Private und Klein/Mittelbetriebe unterstützt (ausgenommen von Finanzierungen zum Kauf von Immobilien), mit einem Zuwachs von 23,8% gegenüber dem 2. Halbjahr 2016;
    • Über 165 Unternehmen wurden im 1. Halbjahr 2017 von der Klassifizierung als Problemkredite in den “in bonis”-Status zurückgeführt.

*Zuweisungen an den Bankenrettungsfonds und Aufwendungen für Wertberichtigungen betreffend die Teilnahme an Atlante und der freiwilligen Teilnahme am Einlagensicherungsfonds.



 
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